Klassenfahrten, Exkursionen und Ausflüge

Lernen kann man nicht nur im Klassenzimmer, im Gegenteil: zusammen mit der Klasse ein lohnendes Ziel aufzusuchen, ist bei den Schülern immer eine beliebte Veranstaltung, bei der sie auf eindrucksvolle und einprägsame Art wichtige Erfahrungen machen können. Geschichtliche, künstlerische und technische Inhalte können in den vielen Museen in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz  und Kelsterbach erkundet werden, der Stadtwald bietet sich für biologische Streifzüge an, und zum Schlittschuh Fahren oder Klettern verlegt man den Sportunterricht an einen anderen Ort.

Die mehrtägigen Klassenfahrten gehören zum pädagogischen Konzept der IGS Kelsterbach. Sie bieten zusätzliche Möglichkeiten des sozialen Lernens und des selbstständigen Arbeitens bei besonderen Erkundungen in der Natur, in Museen oder an interessanten Stätten. Die Abschlussfahrt der 10. Klassen wird nach Berlin durchgeführt, die Landeshauptstadt mit einer Fülle von historischen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten verbunden mit einem beeindruckenden Freizeitprogramm.

Parler français en France – Notre journée à Strasbourg

Französisch sprechen in Frankreich – unser Tag in Strasbourg

Am 12. März 2014 fuhren die Französischkurse der Jahrgänge 9 und 10 nach Strasbourg, um französische Luft zu schnuppern und unsere Französischkenntnisse auszuprobieren. Wir hatten uns schon vorher im Unterricht mit Strasbourg und seiner wechselhaften Geschichte beschäftigt. Sehr früh morgens starteten wir bei herrlichem Wetter und waren gespannt auf neue Erfahrungen. Die meisten von uns waren zum ersten Mal in Frankreich. Es war eine sehr schöne und lustige Erfahrung, mal Französisch mit richtigen Franzosen zu reden.

In Strasbourg angekommen, sahen wir uns die Gebäude der Institutionen der Europäischen Union an: Europarat, Europaparlament und Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.

Gemeinsam besichtigten wir das Straßburger Münster, eine wunderschöne gotische Kathedrale mit bunten Glasfenstern, einem Portal mit Skulpturen und einer berühmten astronomischen Uhr, die die Sonne, den Mond, die Mondphasen, die Tierkreise und die großen Planeten anzeigt. Auf dem Münsterplatz entdeckten wir das Maison Kammerzell, ein reich verziertes altes Fachwerkhaus, in dem heute ein Restaurant ist. Wir liefen gemeinsam durch die „Petite France“, das Gerberviertel mit seinen Fachwerkhäusern, Weinstuben, Brücken und Schleusen der Ill. Früher war hier ein armes Handwerkerviertel, in dem es ordentlich stank. Heute sind die Fachwerkhäuser schön restauriert, und viele Touristen genießen hier elsässische Spezialitäten. Dann durften wir in kleinen Gruppen die Stadt mit einer Rallye erkunden. Dabei mussten wir unsere Französischkenntnisse ausprobieren. Am häufigsten fragten wir: „Où est le centre commercial?“ (Wo ist ein Einkaufszentrum?), „Où est le supermarché?“ (Wo gibt es einen Supermarkt?), „Où sont les toilettes?“  (Wo sind die Toiletten) oder „Où est l´office du tourisme?“ (Wo ist die Touristeninformation?)

Obwohl wir nur einen Tag in Strasbourg verbrachten, konnten wir gut einen Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich ziehen. Der Verkehr war für uns sehr ungewohnt. Im Vergleich zu Deutschland rasen die Autos in Frankreich ohne Ende und bleiben nicht stehen, wenn man auf einen Zebrastreifen tritt. Es wurden fast ein paar Menschen aus unseren Kursen überfahren. (Fast) Alle Menschen laufen bei rot über die Ampel. Dafür sind die Fahrradwege in Strasbourg gut organisiert.

Wir fanden kaum einen Supermarkt, aber es gibt sehr viele nette kleine Geschäfte, vor allem mit süßen Spezialitäten wie croissants, Gugelhupf (eine elsässische Kuchenspezialität), éclairs und pain d´épices (so  ähnlich wie Lebkuchen). Fast an jeder Straßenecke ist eine „boulangerie“, eine Bäckerei. Wir entdeckten elsässische Spezialitäten: tarte flambée (Flammkuchen) und choucroute garnie (Sauerkraut mit Fleisch und Würsten).

Die Leute in Straßburg waren sehr freundlich und beantworteten willig unsere Rallyefragen. Manche konnten Deutsch. Auch wenn wir sie nicht angesprochen haben, bekamen wir oft Hilfe. Auf der Straße trafen wir einen Obdachlosen. Wir haben ihm Essen gegeben, und seine Augen funkelten vor Freude.

Aber zum Schluss noch das Besondere an Strasbourg. Die Stadt hat eine wechselhafte Geschichte. Es war früher eine französische Stadt. Aber nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71, den Deutschland gewann, gehörte Strasbourg zu Deutschland. Nach dem 1. Weltkrieg wurde im Versailler Vertrag festgelegt, dass Strasbourg wieder zu Frankreich gehört. Die Nationalsozialisten besetzten im 2. Weltkrieg Strasbourg und das Elsass und annektierten es. Viele Bewohner wurden evakuiert. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurden Strasbourg und das Elsass dann wieder französisch. Vor allem ältere Leute sprechen noch Elsässisch und Deutsch, aber bei den Jugendlichen „läuft“ natürlich alles auf Französisch.

Insgesamt war es ein sehr schöner, spaßiger und auch lehrreicher Tag in Strasbourg.

Autorinnen und Autoren: Jg. 9: Denise, Rebecca, Funda, Gizem, Lea, Philipp. Zakaria, Imane, Melike, Sara, Maurice, Oktay

Ski, Schnee, Spaß und Sonnenschein

Skilehrgang der IGS Kelsterbach ein voller Erfolg

Skilehrgang der IGS Kelsterbach ein voller Erfolg

Eine erlebnisreiche Woche verbrachten 37 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen sieben bis zehn in Südtirol. Erstmals wurde der Skilehrgang der IGS Kelsterbach in Kooperation mit der Anne-Frank-Schule in Raunheim durchgeführt.

Gemeinsam mit sieben Lehrerinnen und Lehrern erreichten die Kinder nach einer ruhigen Nachtfahrt die Pension Alpenland in Steinhaus im Ahrntal (Südtirol). Diejenigen, die bis dahin nicht genug geschlafen hatten, erwartete ein ruhiger erster Tag. Das „Abenteuer Skilehrgang“ startete mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Pension. Danach ging es zum Ausleihen der Ski- und Snowboardausrüstungen sowie von Helmen. Auch die Skipässe wurden geholt, und es schloss sich ein Spaziergang durch die verschneite Landschaft an.

Am ersten Tag wurden am Anfängerhang die verschiedenen Gruppen entsprechend ihres Könnens eingeteilt. Die fortgeschrittenen Fahrer fuhren daraufhin mit der Gondel ins Skigebiet „Klausberg“, das Pisten bis auf eine Höhe von 2510 Metern zu bieten hat. Bei Schneefall konnten die Kinder ihre Fähigkeiten bereits an diesem Tag verbessern. Schon am zweiten Skitag konnten die Anfänger den Übungshang im Tal verlassen und mit der Gondel auf den Berg fahren. Von jetzt an konnten die Kinder täglich bei schönem Sonnenwetter das Skifahren oder Snowboarden vervollkommnen. Im Skigebiet gab es auch das Mittagessen, welches jeden Tag dort eingenommen wurde.

Am vorletzten Tag fuhren die Fortgeschrittenen zusammen mit Anfängern, wobei sie sich gegenseitig helfen und untereinander Tipps und Ratschläge austauschen konnten. Das war wichtig, weil am Ende der Woche eine Skirallye stattfinden sollte, bei der alle beweisen mussten, ob sie das Skigebiet so gut kannten, um die Fragen beantworten zu können. Neben dem sportlichen Schwerpunkt wurden auch noch andere Veranstaltungen durchgeführt. So konnten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer bei zwei Apres-Ski-Abenden ihre Fähigkeiten im Tanzen beweisen.

Die Zeit verging allen Beteiligten viel zu schnell, und rückblickend war der Skilehrgang wieder ein gelungenes Ereignis für alle, so dass viele Kinder ihre Teilnahme für nächstes Jahr schon zusicherten.
Jürgen Thome

 
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