Schulgarten

Kräutergarten-Projekt

Die Idee: Im Pausenhof soll ein kleiner Schulgarten angelegt werden, in dem auch Bienen und andere nützliche Insekten ein Zuhause finden.

Schulgarten-Projektwoche

Die Projektwoche vom 31.10. bis 5.11.2016 war dafür ein geeigneter Anlass. Der Jahrgang 7 arbeitete am Rahmenthema „Mittelalter“, und so lag es nahe, mit einer Projektgruppe einen mittelalterlichen Kräutergarten anzulegen. Unter der Leitung der Lehrerinnen Tabea Messinger und Ursula Rosenblatt stellten die Schülerinnen und Schüler sich Fragen, zum Beispiel: Wozu ist ein Garten eigentlich nützlich? Welche Pflanzen und Tiere leben in einem Garten? Wann bezeichnen wir Pflanzen als Unkraut?

Schulgarten-Projektwoche

Nach der vielen Denkarbeit ging dann endlich die praktische Arbeit los. Frau Rosenblatt zeigte uns, wie man ein Beet bearbeitet und was beim Pflanzen eines Baumes zu beachten ist. Zwei Teams wurden gebildet, die gleichzeitig arbeiteten.

Ein Team legte Beete an. Dazu musste mit einer Doppelharke der Grassoden von der Erde getrennt werden: das war eine sehr anstrengende Arbeit. Anschließend musste das Beet umgegraben werden und die letzten Wurzeln und Steine entfernt werden. Am nächsten Tag wurde eine große Ladung Lehm angeliefert. Diesen schafften wir mit großen Eimern zum Beet und arbeiteten ihn ein. Nach dem Lehm sollte eigentlich der Humus in die Erde. Da aber die Lieferung nicht pünktlich eintraf, erstellten wir zuerst einen Pflanzplan. Mit dem Plan legten wir fest, an welcher Stelle welche Blumenzwiebel in die Erde gesteckt werden sollte, damit später jede Pflanze genügend Platz hat und ein schönes Bild entsteht.

Hier ist beispielhaft ein Pflanzplan.

Hier ist beispielhaft ein Pflanzplan

Am Präsentationstag war der Humus eingetroffen. Wir konnten ihn auf den Beeten verteilen, anschließend kleine Löcher ausheben und die Zwiebeln in die Erde stecken, wie auf dem Pflanzplan vorgesehen. Dabei mussten wir darauf achten, dass die kleinen Wurzeln nach unten zeigen. Weil es in Strömen regnete, konnten wir das Angießen weglassen.

Das zweite Team war damit beschäftigt, Bäume zu setzen. Dazu mussten große und tiefe Löcher gegraben werden, in diese wurden die Wurzeln der Bäume gestellt. Die Pflanzgruben wurden dann mit Lehm und Humus aufgefüllt. Immer wieder musste kräftig Wasser angegossen werden, damit die Baumwurzeln sich gut mit der Erde verbinden können. Die Erdmischung wurde immer mit dem ganzen Körpergewicht festgedrückt. Mit der übrigen Erde bauten wir einen kleinen Wall um die Baumscheiben, damit das Wasser beim Gießen nicht wegfließen kann.

Jetzt warten wir alle gespannt auf den Frühling, um den Erfolg unserer Arbeit zu sehen.

 
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